Methodik
So rechnen wir.
Der Bewertungsradar zeigt, was Google selbst über entfernte Bewertungen sagt, und stellt es in einen Zusammenhang. Hier steht, was wir erheben, wie wir rechnen und was die Zahlen nicht aussagen.
Was wir erheben
Für eine Stadt und eine Branche rufen wir Google Maps auf, wie es jede Besucherin und jeder Besucher tun würde, und öffnen die Betriebe, die Google für diese Suche zuerst zeigt. Aus jedem Profil lesen wir drei öffentlich sichtbare Angaben:
- den Sterne-Schnitt und die Zahl der Bewertungen,
- den Hinweis „X bis Y Bewertungen aufgrund von Beschwerden wegen Diffamierung entfernt“, falls es ihn gibt,
- den Link zum Profil, damit Sie jede Angabe selbst nachprüfen können.
Texte einzelner Rezensionen oder Namen von Rezensierenden veröffentlichen wir nicht. Jedes Ergebnis prüfen wir vor der Veröffentlichung von Hand.
Wie wir rechnen
Google nennt keine genaue Zahl, sondern Spannen wie „2 bis 5“, „21 bis 50“ oder „über 250“. Wir rechnen mit der Mitte der Spanne (bei „21 bis 50“ also 35,5).
Anteil entfernt = entfernt ÷ (sichtbar + entfernt)
Rechenwert = (Schnitt × sichtbar + 1 ★ × entfernt) ÷ (sichtbar + entfernt)
Sterne-Plus = Google-Schnitt − Rechenwert
Beispiel: 4,6 ★ bei 185 sichtbaren Bewertungen, dazu „21 bis 50 entfernt“. Mit 35,5 entfernten ergibt das einen Anteil von 16,1 %, einen Rechenwert von 4,02 ★ und ein Sterne-Plus von +0,58 ★.
Bei „über 250“ kennen wir nur die Untergrenze. Dort ist der Anteil ein Mindestwert (≥), der Rechenwert ein Höchstwert (≤) und das Sterne-Plus ein Mindestwert (≥).
Was die Zahlen nicht sagen
- Kein Urteil über einen Betrieb. Wer Bewertungen melden lässt, nutzt ein Recht, das Google allen anbietet. Viele entfernte Bewertungen waren tatsächlich beleidigend, falsch oder stammten nicht von Gästen.
- Der Rechenwert ist eine Annahme. Dass alle entfernten Bewertungen 1 ★ hatten, ist die ungünstigste Lesart, nicht die wahrscheinlichste. Wie sie wirklich lauteten, weiß nur Google.
- Ein Ausschnitt, kein Gesamtbild. Wir prüfen die Betriebe, die Google für eine Suche zuerst zeigt, nicht jeden Betrieb der Stadt.
- Ein Zeitpunkt. Die Angaben gelten für den genannten Stand. Google kann Hinweise, Zahlen und Darstellung jederzeit ändern.
Für Betriebe
Ihr Betrieb ist aufgeführt und eine Angabe stimmt nicht (mehr)? Schreiben Sie uns mit dem Link zu Ihrem Google-Profil. Wir prüfen die Angabe, korrigieren sie und nehmen sie auf Wunsch aus der Liste.
Ihre Wünsche und Ihre Daten
Für einen Stadtwunsch speichern wir Stadt, Branche und Ihre E-Mail-Adresse. Die Adresse nutzen wir genau zweimal: für die Bestätigung und für die Nachricht, dass das Ergebnis online ist. Danach löschen wir sie. Unbestätigte Wünsche löschen wir nach sieben Tagen. Details in der Datenschutzerklärung.